Geriatrie.
Altersmedizin.

Die Geriatrie — auch Altersmedizin genannt — beschäftigt sich mit Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen sowie funktionellen und kognitiven Defiziten, die im höheren Lebensalter gehäuft auftreten. Anders als in der Standard-Inneren-Medizin steht nicht eine einzelne Diagnose im Mittelpunkt, sondern der Mensch mit all seinen Erkrankungen, Medikamenten und seinem Alltag.

In meiner Wahlarztordination in 1010 Wien begleite ich ältere Patient:innen internistisch — mit besonderem Augenmerk auf Polypharmazie-Optimierung, Sturzprävention und den Erhalt von Mobilität und Selbständigkeit. Mein Ziel ist eine bessere Lebensqualität und ein aktives, erfülltes Leben.

Mein Ansatz.

Ich betrachte nicht nur die Symptome und Diagnosen meiner Patient:innen, sondern den Gesamtzustand mit allen persönlichen Aspekten:

  • Körperlich
  • Geistig
  • Seelisch
  • Sozial

Ein besonderes Augenmerk widme ich dem Erhalt von Selbständigkeit, Mobilität und Sturzprävention. Diese Themen sind mir ein großes Anliegen — denn sie entscheiden im Alltag über Lebensqualität.

Mein Ziel ist es, die Lebensqualität älterer Patient:innen zu verbessern und ihnen dabei zu helfen, ein aktives und erfülltes Leben zu führen.

Medikamente richtig einsetzen.

Ein besonderes Augenmerk widme ich den vielen Medikamenten, die im höheren Alter oft zusammenkommen. Die Einnahme von unnötigen Medikamenten gehört vermieden.

Gemeinsam stellen wir sicher, dass Sie:

  • Die wirklich wichtigen Medikamente richtig und regelmäßig einnehmen
  • Optimal von den eingenommenen Medikamenten profitieren
  • Die passenden Dosierungen für Ihren körperlichen Zustand erhalten

Ich erarbeite mit Ihnen einen individuellen Plan — abgestimmt auf Ihre Lebenssituation, Wünsche und Ressourcen.

Ich freue mich, einen individuellen Plan für Sie zu erarbeiten — Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.
Häufige Fragen

FAQ zur
Altersmedizin.

Antworten auf die Fragen, die mir Patient:innen und Angehörige am häufigsten zur Geriatrie stellen.

Ab welchem Alter ist eine geriatrische Begleitung sinnvoll?

Eine starre Altersgrenze gibt es nicht — entscheidend sind Multimorbidität (mehrere Erkrankungen gleichzeitig), Polypharmazie (mehr als 5 Medikamente regelmäßig), funktionelle Einschränkungen oder Sturzgefahr.

Faustregel: Spätestens ab 75 Jahren oder bei mehreren chronischen Diagnosen lohnt sich ein geriatrischer Blick — oft auch früher, wenn die Lebenssituation komplex wird oder wichtige Veränderungen anstehen (Pension, Wohnungswechsel, Verlust von Angehörigen).

Was ist Polypharmazie und wann wird sie gefährlich?

Polypharmazie bedeutet die regelmäßige Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten. Sie entsteht, wenn verschiedene Fachärzt:innen Medikamente verschreiben, ohne dass jemand das Gesamtbild im Auge behält.

Risiken: Wechselwirkungen, Stürze, Verwirrtheit, Nierenbelastung — manche Medikamente, die mit 50 sinnvoll waren, sind mit 80 schädlich. In der geriatrischen Begleitung gehe ich Ihre Medikamentenliste systematisch durch (sog. Brown-Bag-Review): Was ist heute noch nötig? Was kann reduziert oder ersetzt werden? Was fehlt vielleicht?

Wie kann ich Stürze im Alter vorbeugen?

Stürze sind die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit im Alter — und meist vermeidbar. Wichtige Stellschrauben:

Krafttraining (besonders Bein- und Rumpfmuskulatur)
Sehstärke regelmäßig kontrollieren
Sturzfördernde Medikamente (Schlafmittel, manche Blutdruckmittel) reduzieren
Wohnung sturzsicher machen (Teppiche, Beleuchtung, Haltegriffe)
Vitamin D bei Mangel ergänzen

In der Ordination machen wir gemeinsam einen Sturzrisiko-Check und entwickeln einen individuellen Plan.

Mein Familienmitglied wird vergesslich — was tun?

Vergesslichkeit im Alter hat viele mögliche Ursachen — nicht nur Demenz. Häufig stecken behandelbare Faktoren dahinter: Vitamin-B12- oder Schilddrüsen-Mangel, Depression, Schlafstörungen, Medikamenten­nebenwirkungen oder eine schlecht eingestellte Stoffwechsel-Erkrankung.

Erster Schritt ist eine internistisch-geriatrische Abklärung: Blutbild, Stoffwechsel, Medikamentenliste, kognitive Tests (MoCA, MMST). Erst wenn diese Faktoren ausgeschlossen oder behandelt sind, sehen wir das tatsächliche kognitive Bild — und können bei Bedarf an Spezialambulanzen (Memory-Klinik) weiterleiten.

Was unterscheidet Geriatrie vom Hausarzt?

Beide arbeiten ergänzend. Die Hausärztin/der Hausarzt ist die kontinuierliche erste Anlaufstelle — sie kennt Sie und Ihre Familie, koordiniert die Versorgung und ist meist räumlich nah.

Eine internistisch-geriatrische Wahlärztin wie ich nimmt sich für die komplexe Bilanz Zeit: Polypharmazie-Optimierung, fachärztliche Diagnostik (Blutdruck, Diabetes, Schilddrüse, Cholesterin), individueller Therapieplan unter Einbezug der Lebenssituation. Idealer­weise mit kontinuierlichem Austausch zur Hausarzt-Praxis.

Weitere Schwerpunkte

Was ich noch behandle.

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