Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch anhaltend hohe Blutzuckerwerte und eine unpassende Menge oder Wirkung des Schlüsselhormons Insulin charakterisiert ist. Die häufigsten Formen sind Typ 1 (Insulinmangel) und Typ 2 (Insulinresistenz). Daneben gibt es Gestationsdiabetes in der Schwangerschaft sowie seltenere Sonderformen wie MODY oder pankreopriver Diabetes.
In meiner Wahlarztordination in 1010 Wien begleite ich Sie als Spezialistin für Endokrinologie und Stoffwechsel — von der ersten Diagnose über die Therapieeinstellung bis zur Langzeitbetreuung. Mit moderner Insulinpumpen- und Sensor-Technologie, GLP-1-Therapien und Lebensstil-orientierter Beratung, abgestimmt auf Ihren Alltag.
Gekennzeichnet durch Insulinmangel aufgrund autoimmuner Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen. Tritt klassisch bei Kindern und Jugendlichen auf, als LADA auch bei Erwachsenen.
Gekennzeichnet durch Insulinresistenz. Häufig Zufallsdiagnose bei Erwachsenen — und zunehmend bei Jugendlichen. Lifestyle-Faktoren spielen eine entscheidende Rolle.
Z.B. Gestationsdiabetes in der Schwangerschaft, MODY (erblich bedingt) oder pankreopriver Diabetes nach Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen.
Diabetes mellitus Typ 1 tritt klassischerweise bei Kindern und Jugendlichen auf, aber auch als sogenannter LADA (late onset autoimmune diabetes of adults) als Sonderform bei Erwachsenen.
Zur Diagnose führen Symptome des Insulinmangels:
Bei später Diagnose kann es zu potenziell lebensbedrohlichen Bewusstseinsstörungen kommen.
Ursächlich ist eine nachlassende Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse durch autoimmune Prozesse, was in einem absoluten Insulinmangel und hohen Blutzuckerwerten resultiert.
Bei der funktionellen Insulintherapie (FIT) wird der Kohlehydratgehalt der Nahrung bei den Insulingaben berücksichtigt — über Insulinpens oder Insulinpumpen. Wenn gewünscht, kann die Insulinpumpe durch Sensortechnologie unterstützt die Insulinabgabe regulieren.
Diabetes mellitus Typ 2 wird häufig als Zufallsdiagnose bei Erwachsenen — und zunehmend auch Jugendlichen — durch hohe Blutzuckerwerte in Routine-Blutabnahmen festgestellt.
Die entscheidende Rolle für die unphysiologisch hohen Blutzuckerwerte spielt hierbei die Insulinresistenz, welche einen relativen Insulinmangel bewirkt.
Die Therapie-Basis bildet eine Lifestyle-Optimierung. Bei den medikamentösen Therapiekonzepten werden die Risikofaktoren und Begleiterkrankungen mitberücksichtigt, um zuckersenkende, organschützende und — falls gewünscht — gewichtsreduzierende Effekte zu erzielen.
Ein ganzes Armamentarium steht zur Verfügung:
Durch den in der 24.–28. Schwangerschaftswoche standardisiert durchgeführten und im Mutter-Kind-Pass verankerten Zuckerbelastungstest wird bei fast 10 % aller Schwangeren ein Diabetes erstmals entdeckt — der Gestationsdiabetes.
Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Insulinresistenz, welche — auch durch hormonelle Veränderungen — zu erhöhten Nüchternblutzuckerwerten oder zu hohen Blutzuckeranstiegen eine Stunde nach der Mahlzeit führt.
In der Schwangerschaft gelten strengere Blutzucker-Zielwerte. Zu hohe Blutzuckerwerte haben aufgrund der Plazentagängigkeit ungünstige Einflüsse auf Mutter und Kind: erhöhtes Risiko für Präeklampsie, Makrosomie/LGA, geburtshilfliche Komplikationen und postpartale Anpassungsstörungen.
Therapeutisch kommt ergänzend zu diätetischen Maßnahmen ggf. eine medikamentöse Therapie zur Anwendung — Ziel ist ein der Schwangerschaftswoche entsprechendes fetales Wachstum und ein unkomplizierter Verlauf.
Bei allen weiteren, selteneren Formen des Diabetes stehe ich Ihnen in meiner Ordination ebenfalls zur Verfügung. Dazu zählen:
Antworten auf die Fragen, die Patient:innen mir am häufigsten stellen — bevor sie zum ersten Termin kommen. Wenn Ihre Frage hier nicht steht, schreiben Sie mir gerne.
Klassische Symptome eines unentdeckten Diabetes sind vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, unerklärlicher Gewichtsverlust, Sehstörungen und schlechte Wundheilung. Bei Typ 2 verläuft die Erkrankung oft jahrelang beschwerdefrei und wird nur durch eine Routine-Blutabnahme entdeckt. Wenn Sie Symptome bemerken oder Diabetes in Ihrer Familie liegt, lohnt sich eine Abklärung — Diagnose und Therapie sind heute deutlich einfacher als noch vor zehn Jahren.
Typ 1 entsteht durch eine Autoimmunreaktion: das eigene Immunsystem zerstört die Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse — der Körper stellt zu wenig oder gar kein Insulin her. Tritt klassisch bei Kindern und Jugendlichen auf, als LADA auch im Erwachsenenalter. Therapie: lebenslange Insulingabe.
Typ 2 ist eine Insulinresistenz: die Zellen reagieren schlechter auf das vorhandene Insulin. Begünstigt durch Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, genetische Veranlagung. Therapie: Lifestyle-Optimierung plus oft Tabletten oder GLP-1-Analoga, manchmal Insulin.
Nüchtern (mindestens 8 Stunden nichts gegessen): unter 100 mg/dl ist normal, 100–125 mg/dl gilt als Prädiabetes, ab 126 mg/dl (zwei Messungen) liegt Diabetes vor.
Beim HbA1c (Langzeit-Blutzucker, Mittelwert der letzten 8–12 Wochen): unter 5,7 % normal, 5,7–6,4 % Prädiabetes, ab 6,5 % Diabetes. Welcher Zielwert für Sie individuell sinnvoll ist, hängt von Alter, Begleiterkrankungen und Therapie ab — das besprechen wir gemeinsam.
Beides ist eine Form der modernen Insulintherapie. Pens sind einfacher in der Handhabung, ausreichend für viele Patient:innen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes. Eine Insulinpumpe kann ihre Stärken besonders ausspielen, wenn Sie eine sehr gute Blutzuckerkontrolle brauchen, viel Sport machen, einen sehr unregelmäßigen Tagesablauf haben oder Ihren Diabetes im Beruf flexibel managen wollen. Mit Sensor (CGM) gekoppelt, kann sie die Insulinabgabe halbautomatisch regulieren. Wir entscheiden gemeinsam, was zu Ihrer Lebenssituation passt.
Sie zahlen das Honorar nach dem Termin direkt in der Ordination und erhalten eine Honorarnote. Diese reichen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse zur Rückerstattung ein — übernommen werden je nach Kasse rund 80 % des Tarifs der Wiener Gebietskrankenkasse. Eine private Zusatzversicherung kann den Rest abdecken. Eine konkrete Honorarauskunft erhalten Sie gerne vor dem Termin per Mail.
Erreichbar während der Ordinationszeiten — andernfalls hinterlassen Sie bitte eine Nachricht.
Schreiben Sie kurz Ihr Anliegen — wir melden uns innerhalb eines Werktags zurück.
Bereiten Sie das Erstgespräch in 2 Minuten vor — der Briefing-Wizard öffnet eine vorbereitete Mail.