Bluthochdruck
(Hypertonie).

Bluthochdruck — auch arterielle Hypertonie genannt — gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich. Mit jedem Herzschlag wird Blut in die Arterien gepumpt; in Ruhe besteht im Regelfall ein Blutdruck unter 130/80 mmHg. Werte über 140/90 mmHg bei wiederholten Messungen bedeuten eine behandlungs­bedürftige Hypertonie.

In meiner Wahlarztordination in 1010 Wien biete ich Ihnen die komplette Diagnostik-Kette: Praxis-Messung, 24-Stunden-Langzeitmessung, Endorgan­abklärung und endokrinologische Differenzial­diagnostik bei Verdacht auf sekundäre Hypertonie. Auf dieser Basis finden wir Ihre individuelle Therapie — Lebensstil-Begleitung plus, wenn nötig, eine moderne Medikamenten­kombination.

Primäre arterielle Hypertonie.

Die primäre arterielle Hypertonie ist eine weit verbreitete Erkrankung. Häufig bleibt Bluthochdruck lange unentdeckt, da er ohne Symptome verlaufen kann.

Bei stark erhöhten Werten und krisenhaften Anstiegen können auftreten:

  • Schwindel und Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Brustschmerzen

Bluthochdruck führt zu Organschädigungen, auch wenn noch keine Beschwerden vorliegen. Das Risiko ist deutlich erhöht für:

  • Gefäßverkalkungen (Atherosklerose)
  • Schlaganfall (Insult)
  • Herzinfarkt und Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)

Die Hauptursachen sind Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress und ungesunde Ernährung — auf Basis einer genetischen Empfänglichkeit.

Häufig bleibt Bluthochdruck lange unentdeckt — und schädigt Organe, bevor Beschwerden auftreten.

Sekundäre arterielle Hypertonie.

Bei der viel selteneren sekundären arteriellen Hypertonie ist der Bluthochdruck durch hormonelle Veränderungen oder Veränderungen in der Niere oder der Nierenarterie verursacht.

Wenn ein schwer einstellbarer hoher Bluthochdruck vorliegt, muss an das Vorliegen dieser Form gedacht werden — und eine endokrinologische Abklärung erfolgen.

In meiner Ordination biete ich diese Abklärung an, weil sie genau in mein Spezialgebiet — Innere Medizin mit endokrinologischem Schwerpunkt — fällt.

Wenn ein schwer einstellbarer hoher Bluthochdruck vorliegt, muss an die sekundäre arterielle Hypertonie gedacht werden.

Behandlung von Bluthochdruck.

Die Identifikation und Kontrolle der Risikofaktoren ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Eine Veränderung des Lebensstils bildet die Basis:

  • Regelmäßige Bewegung
  • Gewichtsreduktion
  • Ausgewogene Ernährung mit Reduktion der Kochsalzaufnahme
  • Reduktion des Alkoholkonsums
  • Nikotinkarenz
  • Stressmanagement

Ergänzend kommen medikamentöse Therapien in Frage. In vielen Fällen ist eine Kombination am effektivsten, um den Blutdruck zu normalisieren.

Ich biete eine umfassende Diagnostik (inkl. Langzeit-Blutdruckmessung und endokrinologischer Abklärung) und Behandlung an. Bekommen Sie Ihren Blutdruck in den Griff und minimieren Sie Ihr Risiko von Folgeerkrankungen.

In vielen Fällen ist eine Kombination am effektivsten, um den Blutdruck zu normalisieren.
Häufige Fragen

FAQ zum
Bluthochdruck.

Antworten auf die Fragen, die mir Patient:innen am häufigsten zur Hypertonie stellen. Wenn Ihre Frage hier nicht steht, schreiben Sie mir gerne.

Ab welchen Werten spricht man von Bluthochdruck?

Normal sind Ruhe-Werte unter 130/80 mmHg. Zwischen 130–139/80–89 mmHg spricht man von „hochnormalem" Blutdruck — hier sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll. Ab 140/90 mmHg bei wiederholten Messungen liegt eine behandlungs­bedürftige Hypertonie vor. Eine einzelne hohe Messung — etwa beim Arzt — reicht für die Diagnose nicht aus; deshalb empfehle ich oft eine 24-Stunden-Messung.

Brauche ich Medikamente oder reicht Lebensstil?

Das hängt von Ihrer Ausgangssituation ab. Bei leicht erhöhten Werten ohne weitere Risikofaktoren kann eine konsequente Lebensstil-Änderung — Bewegung, Salzreduktion, Gewichtsabnahme, weniger Alkohol, Stressmanagement — ausreichen. Bei höheren Werten oder zusätzlichen Risiken (Diabetes, Cholesterin, familiäre Vorbelastung) ist meist eine Kombination aus Lifestyle plus medikamentöser Therapie am wirksamsten. Welcher Weg zu Ihnen passt, besprechen wir nach einer kompletten Risiko-Einschätzung.

Was ist eine 24-Stunden-Blutdruckmessung?

Sie tragen einen kleinen Recorder mit Manschette für einen Tag und eine Nacht. Der misst alle 15–30 Minuten Ihren Blutdruck — auch im Schlaf. So sehen wir das tatsächliche Blutdruckprofil im Alltag, nicht nur den (oft erhöhten) Praxis-Wert. Besonders wichtig zum Erkennen des nächtlichen Blutdruckabfalls und zur Unterscheidung zwischen „echtem" Bluthochdruck und Praxis-Hypertonie. Wir bieten die Messung in der Ordination an.

Was bedeutet sekundäre Hypertonie?

Bei etwa 5–10 % aller Hypertonie-Fälle liegt eine andere Ursache zugrunde — meist hormonelle Veränderungen (Nebennieren, Schilddrüse), Nierenarterien­verengung oder Schlafapnoe. Bei jungen Patient:innen mit hohem Druck, schwer einstellbarer Hypertonie oder plötzlichem Auftreten ohne erkennbare Risikofaktoren sollte das abgeklärt werden. Da ich Endokrinologin bin, kann ich diese Differenzial­diagnostik direkt in der Ordination einleiten.

Wie oft sollte ich zu Hause messen?

Bei Erstdiagnose oder Therapie­anpassung: 2× täglich, jeweils 2 Messungen (morgens und abends, mittlerer Wert zählt) über 7 Tage. Bei stabil eingestelltem Blutdruck reichen wenige Kontrollen pro Woche. Wichtig: vor Medikamenten­einnahme, im Sitzen nach 5 Minuten Ruhe, am unbekleideten Oberarm. Notieren Sie die Werte — beim nächsten Termin schauen wir gemeinsam drauf.

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